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Übrige mit der Ausübung des Berufes erforderliche Kosten
1. Pauschalregelung
Der Pauschalabzug für die übrigen mit der Ausübung des Berufes erforderlichen Kosten ist als Prozentabzug (3 Prozent des Nettolohns) mit einem Mindestbetrag und einem Höchstbetrag pro Jahr ausgestaltet. Diese Ansätze betragen:
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Steuerperiode
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Mindestbetrag
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Höchstbetrag
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bis und mit 2008 ab 2009
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Fr. 1'900.-- Fr. 2'000.--
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Fr. 3'800.-- Fr. 4'000.--
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Als Berechnungsbasis dient der Nettolohn, wie er sich nach Abzug der obligatorischen Sozialversicherungsbeiträge an AHV/IV/EO/ALV/ NBUV und berufliche Vorsorge (2. Säule) ergibt. Dem Lohn gleichgestellt sind Erwerbsausfallentschädigungen bei vorübergehendem Unterbruch der Erwerbstätigkeit (Militär- bzw. Zivilschutzdienst; Taggelder aus Arbeitslosen-, Kranken- und Unfallversicherung).
Bei ganzjähriger geringfügiger Tätigkeit kann grundsätzlich der ganze Mindestbetrag abgezogen werden. Beläuft sich das Erwerbseinkommen auf einen geringeren Betrag, kann der Abzug nur in der Höhe des Erwerbseinkommens gemacht werden.
Wird die Erwerbstätigkeit nicht während des ganzen Jahres ausgeübt, ist der Pauschalabzug anteilsmässig (jeweils auf ganze Monate aufgerundet) zu kürzen.
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Beispiel: bis und mit Steuerperiode 2008
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erwerbstätig vom 1. Januar bis 15. März, danach einjähriger Auslandaufenthalt
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3% von Fr. 20'000.--
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Fr. 600.--
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Minimum: 3/12 von Fr. 1'900.-- =
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Fr. 475.--
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Maximum: 3/12 von Fr. 3'800.-- =
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Fr. 950.--
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Abziehbar sind damit
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Fr. 600.--
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Beispiel: ab Steuerperiode 2009
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erwerbstätig vom 1. Januar bis 15. März, danach einjähriger Auslandaufenthalt
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3% von Fr. 20'000.--
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Fr. 600.--
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Minimum: 3/12 von Fr. 2'000.-- =
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Fr. 500.--
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Maximum: 3/12 von Fr. 4'000.-- =
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Fr. 1'000.--
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Abziehbar sind damit
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Fr. 600.--
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Sind beide Ehegatten erwerbstätig, steht ihnen beiden der Pauschalabzug auf ihren jeweiligen Einkünften zu.
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Beispiel: bis und mit Steuerperiode 2008
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Nettolohn Ehemann
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Fr.
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100'000
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3%
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Fr. 3'000
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Nettolohn Ehefrau
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Fr.
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20'000
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3%
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Fr. 1'900
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(Minimum)
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Total
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Fr. 4'900
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Beispiel: ab Steuerperiode 2009
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Nettolohn Ehemann
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Fr.
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100'000
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3%
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Fr. 3'000
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Nettolohn Ehefrau
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Fr.
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20'000
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3%
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Fr. 2'000
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(Minimum)
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Total
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Fr. 5'000
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Mit dem pauschalen Lohnabzug sind grundsätzlich alle mit der Berufsausübung notwendig verbundenen Kosten wie Berufswerkzeuge (z.B. Personalcomputer), Berufskleider, Fachliteratur, Beiträge an Berufsverbände usw. abgegolten, es sei denn, dass höhere tatsächliche Auslagen nachgewiesen werden können (vgl. nachfolgend Ziffer 2). Für den Nebenerwerb vgl. LU StB Weisungen StG § 33 Nr. 3 Ziffer 5.
Auf Entschädigungen für Verwaltungsratsmandate kann der Pauschalabzug für allgemeine Berufsauslagen gewährt werden, sofern es sich bei der Ausübung dieser Mandate nicht um eine selbständige Erwerbstätigkeit (vgl. Ziff. 2.5) handelt. Die mit der Tätigkeit in einem Verwaltungsrat anfallenden Fahrtauslagen und Verpflegungsmehrkosten sind in der Regel jedoch vollumfänglich mit Spesenentschädigungen abgedeckt.
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