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Übernahme der Grundstückgewinnsteuer
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Die Übernahme der Grundstückgewinnsteuer durch die Käuferschaft stellt eine zusätzliche Kaufpreisleistung dar. Mittels einer Näherungsmethode ist der steuerlich massgebende Veräusserungspreis zu suchen, wovon sich nach Abzug der Grundstückgewinnsteuer der vertragliche Kaufpreis ergibt (vgl. Reimann/Zuppinger/Schärrer, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, § 167 N 10; VGE vom 4.2.1981 i.S. R.).
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1
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Beispiel: A veräussert seine Liegenschaft für Fr. 100'000.--. Der gemäss § 11 errechnete Erwerbspreis beträgt Fr. 80'000.--. B hat sich vertraglich zur Übernahme der Grundstückgewinnsteuer verpflichtet.
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Vereinbarter Verkaufspreis
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100'000.00
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Anlagewert
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80'000.00
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Grundstückgewinn
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20'000.00
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20'000.00
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20'000.00
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20'000.00
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Steuer (253-- x 4,2)
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1'062.60
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Ermässigung (25%)
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265.65
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Steuer nach Ermässigung
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796.95
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Annähernder Grundstückgewinn
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20'796.95
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Steuer (284.50 x 4,2)
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1'194.90
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Ermässigung
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298.75
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Steuer nach Ermässigung
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896.15
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Annähernder Grundstückgewinn
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20'896.15
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Steuer (289.-- x 4,2)
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1'213.80
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Ermässigung
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303.45
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Steuer nach Ermässigung
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910.35
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Annähernder Grundstückgewinn
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20'910.35
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Steuer (293.50 x 4,2)
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1'232.70
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Ermässigung
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308.20
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Steuer nach Ermässigung
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924.50
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Annähernder Grundstückgewinn
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20'924.50
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Steuer (wie oben)
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924.50
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Die von A geschuldete Grundstückgewinnsteuer, welche aber von B übernommen wird, beläuft sich in diesem Beispiel auf Fr. 924.50. Der massgebende Veräusserungswert (Kaufpreis plus übernommene Grundstückgewinnsteuer) beträgt Fr. 100'924.50. Hätten sich A und B verpflichtet, die Grundstückgewinnsteuer je zur Hälfte zu übernehmen, so wäre der Steuerbetrag im Berechnungsbeispiel jeweils nach Berücksichtigung der Besitzesdauer durch zwei zu teilen.
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Die von der Käuferschaft vertraglich übernommene Grundstückgewinnsteuer ist auch dann zum Verkaufspreis hinzuzurechnen, wenn die Verkäuferschaft die Grundstückgewinnsteuer trotz der anderslautenden vertraglichen Abmachung im Nachhinein selber tragen muss (Zuppinger/ Schärrer/Fessler/Reich, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, Ergänzungsband, § 167 N 1a). Anders verhält es sich, wenn nachträglich der Vertrag entsprechend abgeändert wird. In diesem Fall ist gestützt auf § 35 Ziff. 1 eine Revision vorzunehmen. Hat die Käuferschaft neben der Grundstückgewinnsteuer auch die nachträgliche Vermögenssteuer übernommen, ist diese als weitere zusätzliche Leistung ebenfalls in die Berechnung des massgeblichen Veräusserungswertes bzw. Veräusserungserlöses mittels Näherungsmethode (vgl. § 20 N 1 und 2) einzubeziehen.
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